Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Limburg

Am 13. November 2025 führte der BSBD Hessen, Ortsverband Limburg, seine Jahreshauptversammlung durch. Der Landesvorstand war durch Christian Otto vertreten, der die Einladung des Ortsverbandes wahrnahm.

In den Gesprächen wurde deutlich, dass die Herausforderungen der kleineren Ortsverbände denjenigen der großen Strukturen gleichen: Mitglieder, die in den Ruhestand treten, verlassen leider häufig die Gewerkschaft – obwohl auch Versorgungsempfänger von der gewerkschaftlichen Arbeit profitieren und deren Interessen vertreten werden.

Besonderes Interesse zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den neuen WhatsApp-Kanälen des BSBD Hessen und des dbb Hessen, die eine moderne und direkte Form der Kommunikation bieten.

Nach dem offiziellen Teil der Versammlung bot ein gemeinsames Essen Gelegenheit zum persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre.

Screenshot

Klausurtagung 2025: Zwei intensive Tage in Mittelhessen

In unserer zweitägigen Klausurtagung in Mittelhessen konnten

  • zahlreiche Themen besprochen,
  • das kommende Jahr 2026 detailliert geplant,
  • viele Termine für unsere Kalender abgestimmt
  • und auch organisatorische Fragen geklärt werden.

Die Zeit verging wie im Flug – doch wir sind bestens vorbereitet und der Landesgewerkschaftstag kann kommen.

In Butzbach sehen wir Euch wieder!

Gratulation an den Lehrgang E 33 – mittlerer Vollzugs- und Verwaltungsdienst

Mit dem Zitat der Lehrgangssprecherin „Der E 33 meldet sich ab“ schließen wir uns mit den Worten „Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreich bestanden Laufbahnprüfung im mittleren Vollzugs- und Verwaltungsdienst“ an. Wir wünschen Euch in euren neuen und alten Abteilungen & Standorten alles erdenklich Gute! Das besondere an diesem Lehrgang E 33 ist bzw. war => es sind zwei Bundesländer vereint:

Hessen & Rheinland-Pfalz

Diäten steigen – Beamtenbesoldung wird verschoben!

Zum 1. Juli haben die hessischen Landtagsabgeordneten ihre Diäten erhöht – zeitlich sauber, ohne Verzögerung und ohne Opferbereitschaft wie von den Beamten verlangt.

Die ursprünglich zum 1. August geplante Besoldungserhöhung für hessische Beamtinnen und Beamte in Höhe von nur 5,5 % wurde entgegen den Absprachen bei den Tarifverhandlungen auf den 1. Dezember verschoben. Diese Entscheidung des hessischen Landtages ist nicht nur enttäuschend, sondern auch ein Vertrauensbruch! Als Begründung führt die Politik „hohe Ausgaben“ ins Feld – und ausgerechnet diejenigen, die für Recht und Ordnung im Land täglich ihren Dienst leisten, sollen finanzielle Opfer bringen.

Während Milliarden aus dem Länderfinanzausgleich fließen – übrigens auch von anderen Geberländern, ohne dass deren Beamtenschaft geopfert wird – werden in Hessen Gelder für fragwürdige Projekte ausgegeben. Doch wenn es um gerechte Besoldung geht, heißt es plötzlich: „Die Beamten müssen zurückstehen.“

Die vom dbb Hessen geführte Besoldungsklage hat bereits ein klares Urteil vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof hervorgebracht. Dennoch wartet die Landesregierung untätig auf eine Bestätigung durch das Bundesverfassungsgericht, statt sofort mit notwendigen Besoldungsreparaturen weiter tätig zu werden.

Der BSBD Hessen sagt deutlich: Schluss mit der doppelten Moral!

Die Beschäftigten im Vollzug verdienen keine Ausreden, sondern Respekt, Gerechtigkeit und eine verfassungskonforme Besoldung – jetzt, nicht irgendwann.